In einem von großen Teilen der Bevölkerung lang ersehnten Schritt bewegen sich die marokkanischen Behörden auf eine entscheidende Entscheidung zu: Die Abschaffung der „zusätzlichen Stunde“ (GMT+1) und die Rückkehr zur gesetzlichen Standardzeit (Greenwich-Zeit) ab dem Ende dieses Sommers. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die wachsenden Forderungen aus der Bevölkerung und steht im Einklang mit umfassenden Bewertungen der Auswirkungen der Sommerzeit auf das tägliche Leben der Marokkaner.
Wann wird die zusätzliche Stunde offiziell abgeschafft?
Nach ersten Informationen soll diese Entscheidung mit Beginn des Herbstes umgesetzt werden, wobei die Uhren um sechzig (60) Minuten zurückgestellt werden. Diese Maßnahme beendet die jahrelange, kontinuierliche Beibehaltung der Sommerzeit über das ganze Jahr hinweg, die zuvor aus wirtschaftlichen Gründen und zur Regulierung des Energieverbrauchs beschlossen worden war.
Die wichtigsten Gründe für die Abschaffung der zusätzlichen Stunde
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die die zuständigen Behörden dazu bewogen haben, die Entscheidung über die zusätzliche Stunde zu überprüfen und zu beenden. Diese lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen:
Reaktion auf gesellschaftliche Forderungen: Marokkaner haben über soziale Medien und Petitionen wiederholt ihren Unmut über die negativen Auswirkungen der zusätzlichen Stunde auf die biologische Uhr geäußert, insbesondere für Kinder und Schüler am frühen Morgen.
Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit: Medizinische Berichte haben gezeigt, dass die Zeitumstellung und das dauerhafte Arbeiten mit einer vorgestellten Zeit die Schlafqualität beeinträchtigen und zu mehr Stress sowie psychischer Belastung führen.
Sicherheit: Familien hatten große Mühe, ihre Kinder im Herbst und Winter zu Zeiten zur Schule zu begleiten, in denen es noch stockdunkel war, was eine ständige Quelle der Besorgnis um die Sicherheit darstellte.
Überprüfung des wirtschaftlichen Nutzens: Jüngste Studien haben gezeigt, dass die erhofften Vorteile bei der Optimierung des Energieverbrauchs die sozialen und psychischen Kosten, die der Bürger trägt, nicht mehr aufwiegen.

